Traditionen pflegen – warum Halloween, wenn wir viele eigene Bräuche haben?
Ein gutes neues Jahr wünschen, Räbeliechtli schnitzen, an Laternenumzügen teilnehmen, den 1. August feiern, Samichlaus und Fasnacht erleben: Unsere Traditionen bringen Menschen zusammen, erzählen Geschichten und verbinden Generationen. Sie bleiben lebendig, wenn wir sie gemeinsam feiern und an unsere Kinder weitergeben.
Als Kind ging ich am 1. Januar mit meinen Geschwistern und Cousins im Heimatort meiner Grosseltern, einem Weiler in Graubünden, von Haus zu Haus. Wir wünschten allen ein gutes neues Jahr. Die Menschen lächelten uns freundlich an und gaben uns ein paar Rappen. Sie freuten sich über unsere Wünsche und unseren Besuch.
Danach zogen wir weiter zum nächsten Haus – und das lag nicht immer gleich um die Ecke. So waren wir fast den ganzen Tag unterwegs. Hatten wir jemanden vergessen, erfuhren unsere Eltern davon: Die Menschen waren enttäuscht, weil sie sich auf unseren Besuch gefreut hatten. Im nächsten Jahr achteten wir darauf, auch bei ihnen vorbeizugehen.
Warum lassen wir solche Traditionen nicht auch in anderen Dörfern und Städten aufleben? Nicht wegen des Geldes und ohne etwas zu erwarten, sondern einfach, um Menschen eine Freude zu machen.
Versucht es doch am nächsten 1. Januar: Besucht eure Nachbarn und Bekannten, wünscht ihnen ein gutes neues Jahr und nehmt euch Zeit für ein paar persönliche Worte. Vielleicht seid ihr überrascht, wie viel Freude ihr damit in die Häuser bringt.
Ein freundlicher Gruss an der Tür kann viel bedeuten – gerade für jemanden, der wenig Besuch bekommt. Dafür braucht es nicht einmal einen besonderen Anlass. Manchmal genügt es, einen schönen Tag zu wünschen und zu zeigen: Ich denke an dich.
Auch Allerheiligen und Allerseelen haben ihren Platz in unseren Traditionen. Sie stehen für Besinnung, Erinnerung und Verbundenheit. Wir besuchen Gräber, entzünden Kerzen und denken an Menschen, die uns fehlen.
Diese stillen Bräuche verdienen ihren Platz – auch neben dem lauten Halloween. Indem wir sie pflegen und weitergeben, bewahren wir Erinnerungen und schaffen neue Begegnungen.
Ein gutes neues Jahr wünschen, Räbeliechtli schnitzen, an Laternenumzügen teilnehmen, den 1. August feiern, Samichlaus und Fasnacht erleben: Unsere Traditionen bringen Menschen zusammen, erzählen Geschichten und verbinden Generationen. Sie bleiben lebendig, wenn wir sie gemeinsam feiern und an unsere Kinder weitergeben.
Als Kind ging ich am 1. Januar mit meinen Geschwistern und Cousins im Heimatort meiner Grosseltern, einem Weiler in Graubünden, von Haus zu Haus. Wir wünschten allen ein gutes neues Jahr. Die Menschen lächelten uns freundlich an und gaben uns ein paar Rappen. Sie freuten sich über unsere Wünsche und unseren Besuch.
Danach zogen wir weiter zum nächsten Haus – und das lag nicht immer gleich um die Ecke. So waren wir fast den ganzen Tag unterwegs. Hatten wir jemanden vergessen, erfuhren unsere Eltern davon: Die Menschen waren enttäuscht, weil sie sich auf unseren Besuch gefreut hatten. Im nächsten Jahr achteten wir darauf, auch bei ihnen vorbeizugehen.
Warum lassen wir solche Traditionen nicht auch in anderen Dörfern und Städten aufleben? Nicht wegen des Geldes und ohne etwas zu erwarten, sondern einfach, um Menschen eine Freude zu machen.
Versucht es doch am nächsten 1. Januar: Besucht eure Nachbarn und Bekannten, wünscht ihnen ein gutes neues Jahr und nehmt euch Zeit für ein paar persönliche Worte. Vielleicht seid ihr überrascht, wie viel Freude ihr damit in die Häuser bringt.
Ein freundlicher Gruss an der Tür kann viel bedeuten – gerade für jemanden, der wenig Besuch bekommt. Dafür braucht es nicht einmal einen besonderen Anlass. Manchmal genügt es, einen schönen Tag zu wünschen und zu zeigen: Ich denke an dich.
Auch Allerheiligen und Allerseelen haben ihren Platz in unseren Traditionen. Sie stehen für Besinnung, Erinnerung und Verbundenheit. Wir besuchen Gräber, entzünden Kerzen und denken an Menschen, die uns fehlen.
Diese stillen Bräuche verdienen ihren Platz – auch neben dem lauten Halloween. Indem wir sie pflegen und weitergeben, bewahren wir Erinnerungen und schaffen neue Begegnungen.
